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Nummern gegen Kummer

Wir wünschen euch herrliche Sommerferien!

In Kürze lest Ihr hier unsere Sommer-Highlights in der Region.


Einfall statt Abfall - Kunst aus Müll

Ein Ferienangebot für Grundschulkinder

Ist Müll wirklich Müll, oder kann in den weggeworfenen Objekten Kunst versteckt sein? Was werfen wir weg? Aus welchem Material ist es? Wozu wird es verwendet? Und was könnte es darstellen? Unter diesem Motto bietet die Kunstvermittlung des Kunstvereins in Kooperation mit dem Nachbarschaftszentrum Grone in den Sommerferien einen Workshop für Grundschulkinder an. Dazu können sie eigene Fundstücke und Dinge, die nicht mehr gebraucht werden, mitbringen, um daraus etwas neues Künstlerisches zu erschaffen. Ein Besuch der Ausstellung von Anna McCArthy im Künstlerhaus Göttingen dient zur Anregung

Der Workshop findet vom 4.-6. Juli 2017 jeweils von 11:00-14:00 Uhr im Nachbarschafts-zentrum in Grone, Deisterstraße 10, statt. Anmeldung persönlich im Nachbarschaftszentrum oder unter Tel. 0551-73848120

 

Die Kinderzimmer-Kolumne im Sommer:

Das Sommerloch - gestern und heute

 

„Hallooooo – Leute, es sind Ferien, alle machen blau von Flensburg bis nach Oberammergau….“

Sie klingt mir noch im Ohr, diese Hymne einer Kindheit in den 80er Jahren, als das Ferienprogramm des ZDF die schönste Zeit des Sommertages einläutete. Von 1979 bis 1989 erfreuten wir uns an der Biene Maja, den Schlümpfen, Sindbad, den fünf Freunden, Flipper und vielen anderen Perlen des öffentlich-rechtlichen Unterhaltungsformats für Kinder. 3 Stunden Kinderfernsehen am Tag! Das Ferienprogramm des ZDF war sicher klasse für uns Kinder – aber auch ein Geschenk an die Eltern. Diese Tage, an denen die komplette Nachbarschaft verreist, das Wetter freibaduntauglich und der Familienurlaub noch Wochen entfernt war, hätten so langweilig sein können. Aber stattdessen freute sich das Kind der 80er den ganzen Vormittag auf den Nachmittag, um dann für Stunden regungslos vor dem Fernseher zu verbringen. Eltern mussten keine Verabredungen oder Betreuung organisieren. Kritische Stimmen zum Fernsehkonsum ? Die waren erst in den 90er Jahren zu hören.

Im Jahre 2017 in einer schönen Universitätsstadt in Südniedersachsen kennen die Schulkinder ein anderes Ferienprogramm. Die Stadt bietet Tagesbetreuung, Fahrten, Kurse, Aktionen und viele Sportangebote. Die Vereine ebenso. Und meine Kinder nutzen das gern. Bei den Mach-Mit-Aktionen, Feuerwehrbesichtigungen und Sportcamps sind sie treue Kunden. Die meisten ihrer Freunde sind ebenso untergebracht oder sind während der Ferien im Hort betreut, wo auch ein tolles Programm läuft. Manchmal denke ich, dass ich das als Kind auch gerne in den Sommerferien mitgemacht hätte. Eine neue Sportart ausprobieren, neue Freunde kennenlernen. (Und ja, in den 80ern gab es das auch, aber nicht in diesem Umfang, und nicht so, dass es fast alle Familien nutzten, es war eher eine Ausnahme.) Andererseits finde ich, dass der Kinderferienalltag der Gegenwart damit total überorganisiert ist. Mit der Anmeldung zum geplanten Erlebnis sind zusätzlich auch wieder Kosten verbunden (die die Fernsehgebühren des vor-vor-vorletzten Jahrzehnts bei weitem übersteigen). Meistens muss man den Nachwuchs wieder irgendwo hinfahren. Und spontan ist dann sowieso nichts mehr möglich.

Es gibt ein Kinderrecht auf Spiel, Freizeit und Erholung. Wie das in den Sommerferien ausgestaltet wird, bleibt jeder Familie selbst überlassen. In der ersten Ferienwoche haben meine Kinder ohne Plan und Programm wichtige Erfahrungen gemacht: Es sind gar nicht alle im Urlaub oder in der Ferienbetreuung. Rumgammeln ist toll. Und auch mal langweilig. Kinderfernsehserien aus Mamas und Papas Kindheit gibt es auf DVD. Und die sind sogar echt spannend.

Erfahrungen der Eltern: Geht doch! Den Kindern geht es gut, das Haus steht noch, auch ohne Daueranwesenheit der Erziehungsberechtigten. Kurzzeitig erhöhter Fernsehkonsum hat nicht zu ADHS oder Übergewicht geführt.

Ab nächster Woche sind die Kinder dann tagsüber im Feriensportkurs. Die 80er sind vorbei.

 


Georg Friedrich Händel - für Kinder von Kindern erklärt

In Göttingen ist den meisten älteren Kindern der Name Georg Friedrich Händel ein Begriff, denn seit vielen Jahren begleitet ein buntes Familienprogramm die Internationalen Händel-Festspiele. Für alle, die zur Vorbereitung auf die kommenden Festspiele noch Informationen und Inspiration suchen, gibt es seit 2014

www.haendel4kids.de   

Viel Wissenswertes über Barockmusik und den großen Barockkomponisten ist hier zu finden. Zudem gibt es einen spannenden Blog, der von Göttinger Grundschülern erstellt wird, die sich mit dem Thema eingehend beschäftigen - Tonbeispiele inklusive. Hier wird gezeigt, dass alte Musik auch jungen Menschen Spaß macht.

 

Wald und Abenteuer im TreeRock - Abenteuerpark Hochsolling

TreeRockDie Sonne zeigt sich immer mehr und man kann wieder an Frühjahrsunternehmungen dnken. Ein lohnender Ausflug und ein echtes Abenteuer für die ganze Familie ist der Hochseilgarten TreeRock im Solling, eine knappe Autostunde von Göttingen entfernt. 83 Kletterstationen in unterschiedlichen Schwierigkeitsgeraden befinden sich auf dem idyllischen Gelände sowie der Kinderkletterpark MiniRock für Kinder ab 3 Jahren. Auch Kindergeburtstage können im TreeRock zum echten Naturerlebnis werden. Im April 2017 startet die neue Saison! Mehr Infos hier!